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Eine ehemalige Brauereigaststätte bekommt ihr fränkisches Gesicht zurück und wird Vorbild für weitere Aktivitäten
Die ehemalige Brauereigaststätte wurde 1732 im ursprünglichen klösterlichen Siedlungskern von Meinheim errichtet. Die herausragende Instandsetzung des denkmalgeschützten, ortsbildprägenden Gebäudes, das auch auf Grund seiner bau- und soziokulturellen Bedeutung für die Ortsbewohner von hohem identitätsstiftenden Wert ist, ist beispielgebend für weitere private Maßnahmen im Ortskern von Meinheim.
Lange Zeit war das Gebäude ein Zentrum des Meinheimer Dorflebens. Nach mehreren Um- und Ausbauphasen wurde der Brauereibetrieb bereits in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, der Gaststättenbetrieb in den 1980er Jahren eingestellt. Mit der Zeit schwächten Wasserschäden am Dach und im Deckenbereich die Statik massiv und führten mit zum desolaten Erscheinungsbild vor Beginn der Sanierung.
Das neue Nutzungskonzept, das den Ausbau einer zusätzlichen Wohnung im Obergeschoss vorsah, orientierte sich am vorhandenen bauhistorischen Gefüge. Großer Wert wurde darauf gelegt, die Grundrisse und Raumzuschnitte weitgehend unverändert zu belassen bzw. auf den ursprünglichen Zustand zurückzubauen. Unter dieser Prämisse entstanden im alten Baubestand hinter der vorbildlich sanierten Fassade moderne Wohnräume von hoher Qualität. Die entsprechend sensible Neugestaltung der privaten Freibereiche gibt dem Anwesen in seinem gesamten Erscheinungsbild wieder den verdienten kulturhistorischen Wert zurück. Mit dieser für das Ortsbild so wichtigen Maßnahme wurde auch dem Ziel der Innenentwicklung in Meinheim beispielhaft Rechnung getragen.
Dorferneuerung Meinheim, Lkr. Weißenburg-Gunzenhausen, Mittelfranken
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